Susanne Hartel beweist ein Händchen für Derbys

 

Am 22. Januar steht in Rauenberg eine wahrhaft erstklassige Veranstaltung an. Bei der neunten Runde des SAP Cups gehen erstmals ausschließlich Erstligisten an den Start. Sechs deutsche Bundesligisten und ein Schweizer Nationalligist stellen das gesetzte Teilnehmerfeld. Im Hotel Palatin in Wiesloch loste Ex-Hoffenheimerin Susanne Hartel zwei spannende Gruppen.

Ex-Hoffenheimerin Susanne Hartel war als Losfee geladen
Ex-Hoffenheimerin Susanne Hartel war als Losfee geladen

 

Wer sich für den deutschen Frauenfußball interessiert, der schaut im Januar nach Rauenberg. Das Turnier in der Mannaberghalle ist inzwischen ein Fixpunkt im Sportjahr der Profis und ein Highlight für jeden Fan. „Auf diese Entwicklung sind wir stolz, inzwischen ist das Turnier eine echte Tradition“, betonte Dietmar Pfähler von Anpfiff ins Leben. Und Gerhard Schäfer von der Sportregion Rhein-Neckar ergänzte: „So wird der Gedanke der Metropolregion am besten umgesetzt.“ Auch die Gastgeber wollen das Turnier inzwischen nicht mehr missen: „Es ist schon eine Besonderheit, dass wir den SAP Cup in Rauenberg ausrichten können. In der Metropolregion gibt es schließlich auch andere große Hallen“, sagte Rauenbergs Bürgermeister Peter Seithel.

 

Lars Lamadé vom Namensgeber SAP freut sich, seit Beginn dabei zu sein
Lars Lamadé vom Namensgeber SAP freut sich, seit Beginn dabei zu sein

Den Reiz des SAP Cups brachte Losfee Susanne Hartel auf den Punkt: „Auf engem Raum Vollgas geben, dazu Musik und eine volle Halle!“ Die 28-Jährige Stürmerin ist als gebürtige Mannheimerin nicht nur ein Kind der Metropolregion, sie symbolisiert auch den sportlichen Aufstieg der Region. Mit 43 Toren in 54 Spielen für TSG 1899 Hoffenheim trug sie maßgeblichen Anteil am Aufstieg in die erste Liga. Dass den 1899erinnen heute eine Vollblutstürmerin fehlt liegt auch an dem viel zu frühen Karriereende Hartels. Wegen einer Verletzung konzentriert sich die gelernte Orthopädiemechanikerin auf ihre Arbeit bei adViva und eine Laufbahn als Trainerin.

 

Susanne Hartel und Lars Lamadé präsentieren den Siegerpokal
Susanne Hartel und Lars Lamadé präsentieren den Siegerpokal

An den Kugeln bewies die Losfee ein glückliches Händchen und zauberte einige Derbys aus dem Hut. Für den am Freitag, den 20. Januar, stattfindenden RegioCup loste sie eine badische Gruppe A und eine Südwest-Gruppe B. Dabei unterstützte sie Lars Lamadé von der SAP, der von Beginn an mit ununterbrochenem Engagement dabei ist. „Wir unterstützen das Turnier seit neun Jahren mit viel Freude und werden das auch die nächsten Jahre tun“, versprach Lamadé. Erstmals werden sich 2017 drei Teams aus dem RegioCup qualifizieren. Auf sie warten die gesetzten Erstligisten Hoffenheim, Sand, Freiburg und YB Bern in Gruppe A und die westdeutschen Bundesligisten aus Leverkusen, Duisburg und Essen in Gruppe B.

 

Die Zuschauer erwartet bei zwei ausgeglichen starken Gruppen ein spannendes Turnier, bei dem vor allem die Gäste aus der Schweiz und die Qualifikanten für eine Überraschung sorgen wollen.

Die Gruppen:

 

RegioCup

 

Gruppe A: 1. FFC Niederkirchen, TSG 1899 Hoffenheim, Karlsruher SC, TSV Amicitia Viernheim, FV Niefern

 

Gruppe B: 1. FC Saarbrücken, 1. FFC Frankfurt II, VfB Wiesloch, FV Speyer, Wormatia Worms.

 

SAP Cup:

 

Gruppe A: TSG 1899 Hoffenheim, SC Sand, SC Freiburg, Young Boys Bern, Dritter RegioCup

 

Gruppe B: Bayer Leverkusen, MSV Duisburg, SGS Essen, Zweiter RegioCup, Sieger RegioCup