"Ehrenamtliche Helfer sind eine große Stütze unserer Gesellschaft"

Marcus Wiesendanger, Geschäftsführer der Conceptaplan GmbH Dossenheim, war schon als Spieler und Vorstand für den VfB Rauenberg aktiv, den SAP Cup kennt er daher genau. Heute begleitet er das Turnier als Unterstützer. Im Interview spricht er über die Bedeutung des Turniers für seine Heimatstadt und erzählt, warum die Conceptaplan an Bord ist.

1. Hallo Herr Wiesendanger, was verbindet Sie persönlich mit Sport, insbesondere mit Fußball?

Unabhängig von einzelnen Sportarten bedeutet mir der Sport schon immer sehr viel. Gerade in Teamsportarten wie dem Fußball werden soziale Strukturen geschaffen und Freundschaften geknüpft. Das hat auch einen hohen Stellenwert in meinem Leben. Meine eigene sportliche Karriere war sehr durch den heimischen VfB Rauenberg geprägt. Hier gefundene Freundschaften bereichern noch heute mein Leben. Durch meine Zeit als Vorstand und Spieler des VfB Rauenberg konnte ich durchaus auch einen tiefen Einblick in die Vereinsarbeit bekommen. Die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eines Vereins sind meines Erachtens eine große Stütze unserer Gesellschaft. Wenn ich sehe, wie gerade im Jugendbereich unseres Vereins die vielen Übungsleiterinnen und Übungsleiter unzählige gemeinnützige Stunden verbringen, habe ich den Eindruck, dass diese Leistung in unserer schnelllebigen Gesellschaft zu wenig wertgeschätzt wird. Auch auf politischer Ebene erfährt meines Erachtens diese Arbeit nicht das notwendige Standing. Ich würde mir daher wünschen, dass sich hier etwas verändert.

2. Was bedeutet das Turnier für Sie als Rauenberger?

Auf dem Jahresplan des VfB stellt der SAP Cup natürlich ein Highlight dar. Und zwar nicht nur, weil man sich überregional als guter Veranstalter und Gastgeber präsentieren kann. Solch ein professionell organisiertes Turnier schafft auch einen direkten Mehrwert. Regionale Vereine können sich beim RegioCup oder dem ENTEGA FußballCup unter tollen Bedingungen mit Topmannschaften messen, gegen die sie sonst vielleicht nicht spielen. Dazu bleibt der Kunstrasen auch nach dem Turnier noch in der Halle und es werden Vereins- und Schulturniere darauf gespielt, wovon Verein und Kommune gleichermaßen profitieren.

 

3. Warum engagieren Sie sich für die Metropolregion FußballCups?

Um unser Unternehmen entsprechend zu präsentieren, was für uns als mittelständiges Wohnungsbauunternehmen mit Sitz in Dossenheim sehr wichtig ist, stellt die Veranstaltung, auch bedingt durch die professionelle Durchführung, eine sehr gute Plattform dar. Durch viele eigene Wohnbau-Projekte in der Region haben wir erfahren, welch hohen Stellenwert ein gut funktionierendes Netzwerk in der Metropolregion hat. Auch meine enge Verbundenheit mit meinem Heimatort Rauenberg und dem VfB bestärkt uns, hier aktiv zu bleiben. Jedes Jahr bin ich von den Rahmenbedingungen beeindruckt. Auch das sportliche Niveau, auf dem die Mädchen und Frauen Fußball spielen, finde ich sehr beeindruckend. Ich freue mich jetzt schon auf die zehnte Ausgabe.