"Fröhlichkeit gepaart mit Ehrgeiz macht das Turnier aus"

Interview: Bernd Rissel, Volksbank Alzey-Worms

 

Herr Rissel, was verbindet Sie mit dem Fußball?

 

Ich selbst bin nie aktiver Fußballer gewesen, meine Sportart war immer Tennis. Aber an Fußball kommt man natürlich nicht vorbei, zumal ich in einer Region lebe, wo zwei Bundesligavereine präsent sind. In Rheinhessen Mainz 05 und in der Pfalz der 1. FC Kaiserslautern. In ihrer erfolgreichen Zeit hat die ganze Region zusammen gefeiert und sich umarmt. Diese Welle hat mich auch ergriffen. Dazu interessiert uns als Volksbank natürlich, was das Volk sportlich treibt. Unsere Hauptstelle liegt in Worms, deshalb fördern wir beispielsweise die traditionsreiche Wormatia.

 

Dasselbe gilt für den Wormatia MetropolregionCup...

 

Genau. Wir unterstützen anlassbezogen und schütten nicht nach dem Gießkannenprinzip quer über der Region Gelder aus. Dieses B-Jugend-Turnier ist aus unserer Sicht aber ein sinnvolles Projekt, weil es professionell organisiert und fundiert aufgestellt ist. Dazu geht es um Kinder und Jugendliche, also um indirekte Sozialarbeit. In Vereinen sind Kinder gut aufgehoben, da lernen sie Sozialkompetenz und gehen einer sinnvollen Tätigkeit nach. Das unterstützen wir gerne.

 

Dazu gibt es am 14. Januar auch einen Bambini Cup für die Kleinsten, der ohne die Volksbank nicht stattfinden würde.

 

Auch der passt sehr gut zu unserem Haus. Die Freude der Kinder beim Fußball zu sehen, ist eine tolle Sache. Wir hoffen, dass sie diese Freude in der Familie teilen und es sich auch in der Gesellschaft herumspricht. Solche Marketing-Maßnahmen sollen unser Image und unsere Sympathiewerte positiv steigern.

 

Ist es das, was die Volksbank mit ihrem Leitspruch „Das Richtige tun“ meint?

 

Dieses Motto klingt natürlich etwas kühn. Aber es soll unterstreichen, dass uns das gesellschaftliche Engagement am Herzen liegt. Als Genossenschaftsbank und älteste Volksbank in Rheinhessen geht es uns nicht nur ums Geld verdienen, wir unterliegen auch dem Förderauftrag. Wir verstehen uns als aktives Mitglied der Region und wollen ganz bewusst etwas zurückgeben, unter anderem mit der Unterstützung solcher Turniere.

 

Was geben Ihnen solche Veranstaltungen als Zuschauer zurück?

 

Am schönsten ist es, zu sehen, wie die Kinder und Jugendlichen mit leuchtenden Augen Fußball spielen. Man sieht ihre Freude und hört ihr Lachen, spürt gleichzeitig aber auch den Ehrgeiz. Auch die Jüngsten nehmen den Sport ernst und spielen auf Sieg. Fröhlichkeit gepaart mit Ehrgeiz, das ist eine perfekte Mischung. Und es macht uns stolz, unseren Teil dazu beizutragen.