Hoffenheim II gewinnt Final-Krimi

Niederkirchen kommt im Finale zurück, verliert aber das Neunmeterschießen

 

 

 

Am Ende wurde es noch einmal ganz spannend. Zwar waren die beiden Finalisten aus Hoffenheim und Niederkirchen bereits für den SAP Cup am Sonntag qualifiziert, dennoch schenkten sich die beiden Teams nichts.

 

Die zur besten Spielerin ausgezeichnete Selina Häfele jubelt mit ihrem Team. Foto: Klaus Schwabenland
Die zur besten Spielerin ausgezeichnete Selina Häfele jubelt mit ihrem Team. Foto: Klaus Schwabenland
Das hart umkämpfte Finale endete 3:3 und ging ins Neunmeterschießen. Foto: Klaus Schwabenland
Das hart umkämpfte Finale endete 3:3 und ging ins Neunmeterschießen. Foto: Klaus Schwabenland

Nachdem die über das gesamte Turnier überlegenen 1899erinnen bereits mit 3:1 in Führung lagen, hatte das Publikum die Partie wohl bereits abgeschrieben. Ebenso wie die Reserve der TSG, denn danach ließen sie den Schlendrian einkehren. Das nutzten aufopferungsvoll kämpfende Niedekirchnerinnen: Sie schlugen noch einmal zurück und glichen zum 3:3 aus. Neunmeterschießen! Dort hielten die Tabellenführer der zweiten Bundesliga die Konzentration jedoch wieder hoch und gewannen mit 6:4.

 

Am Ende konnte sich auch Niederkirchen freuen. Sie sind im SAP Cup dabei. Foto: Klaus Schwabenland
Am Ende konnte sich auch Niederkirchen freuen. Sie sind im SAP Cup dabei. Foto: Klaus Schwabenland

So hatten sie es zwar noch einmal spannender gemacht, als ihnen lieb war, am Ende stand aber der verdiente Sieger auf dem Treppchen. Nach einer souveränen Vorrundenleistung mit 17:0 Toren, dem 5:0 gegen Niefern und dem 4:2 gegen Neckarau durfte es darüber keine Zweifel geben. Auch die persönlichen Ehrungen gingen an Hoffenheim. Selina Häfele wurde zur besten Spielerin gewählt, Annika Eberhardt holte mit sieben Treffern die Torjägerkanone. Luisa Diebold vom KSC war nach Meinung der Trainer zwar die beste Torfrau, scheiterte allerdings im Viertelfinale am ASV Hagsfeld. Diese gewannen das Neunmeterschießen um die Bronzemedaille gegen Neckarau und durften so auch noch einmal jubeln.