Metropolregion Fußball-Cup 2015

SC Sand gewinnt SAP Frauen-Fußball-Cup 2015


Rauenberg. Der abstiegsbedrohte Frauenfußball-Bundesligist SC Sand hat zum Abschluss der diesjährigen Hallensaison mit dem Gewinn des SAP Frauen-Fußball-Cups ein schönes Erfolgserlebnis feiern können. Die Ortenauer setzten sich am Sonntagabend im Finale mit 2:1 gegen Vorjahressieger SGS Essen durch und ließen in dem topbesetzten Turnier zudem drei weitere Ligakonkurrenten hinter sich.

Die Spielerinnen des SC Sand bejubeln den Turniersieg (Foto: foto2press.de)
Die Spielerinnen des SC Sand bejubeln den Turniersieg (Foto: foto2press.de)

„Wir freuen uns sehr, dass wir heute hier gewonnen haben", sagte Sands Kapitänin Angela Migliazza kurz nach dem Turnierende. „Außerdem nehmen wir mit, dass wir andere Bundesligisten zumindest in der Halle schlagen können. Mit diesem Gefühl gehen wir guter Dinge in die nächsten Vorbereitungswochen."

Im Endspiel in der Mannaberghalle von Rauenberg ging der SC Sand vor knapp 1.000 Zuschauern durch Tore von Anne van Bonn und Julia Schneider mit 2:0 in Führung. Essens Nachwuchsstürmerin Lea Schüller konnte nur noch verkürzen.

 

Kristin Demann wird Torschützenkönigin

Torschützenkönigin Kristin Demann (l.) im Duell mit Essens Charline Hartmann (Foto: foto2press.de)
Torschützenkönigin Kristin Demann (l.) im Duell mit Essens Charline Hartmann (Foto: foto2press.de)

Im kleinen Finale um den dritten Platz setzte sich der SC Freiburg mit 3:1 gegen TSG 1899 Hoffenheim durch. Bayer 04 Leverkusen, der Gewinner des DFB-Hallenpokals, landete bei diesem Turnier nur auf dem fünften Rang.

Zur besten Spielerin wurde wie im Vorjahr Linda Dallmann von der SGS Essen gewählt. Zur Torschützenkönigin schoss sich Kristin Demann von der TSG 1899 Hoffenheim mit sechs Treffern. Beste Torhüterin wurde Leverkusens Schlussfrau Anna Klink. Die Werkself wurde darüber hinaus mit dem Fair-Play-Preis ausgezeichnet.

Strüngmann mit Verdacht auf Armbruch

Zwei weitere Torhüterinnen standen ebenfalls im Blickpunkt des Turniers: So machte Lisa Schmitz von Bayer 04 Leverkusen diesmal als Feldspielerin auf sich aufmerksam. Pech hatte hingegen Jil Strüngmann. Die Ersatztorfrau der SGS Essen schied in der Vorrunde mit einem gebrochenen Unterarm aus. Bereits zur Siegerehrung trug sie einen Gipsverband.

 

Quelle: Framba.de


Waldhof-Buben verteidigten ihren Vorjahrestitel beim Wormatia-Metropol-Cup


7:6-Sieg nach Neunmeterschießen gegen den 1. FC Kaiserslautern Dritter wurde der Bundesliga-Nachwuchs der TSG 1899 Hoffenheim

Guter Zuschauerzuspruch

Die Waldhof-Buben verteidigten ihren Vorjahrestitel durch einen 7:6-Sieg nach Neunmeterschießen im Finale gegen den 1. FC Kaiserslautern.
Die Waldhof-Buben verteidigten ihren Vorjahrestitel durch einen 7:6-Sieg nach Neunmeterschießen im Finale gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Von Klaus Diehl. Sie lagen im Endspiel gegen die männliche U17 des 1. FC Kaiserslautern schon mit 0:2 zurück und erreichten bis zum Ende der normalen Spielzeit von 14 Minuten noch den Ausgleich zum 2:2. Da eine Vierminuten-Verlängerung keine Tore mehr brachte, musste ein Neunmeterschießen den Turniersieger um den Wormatia- Metropol-Cup 2014 herhalten, bei dem die Waldhof- Buben besser zielten und letztlich mit 7:6 freudestrahlend den Siegerpokal entgegennehmen durften. Damit verteidigten sie in einem gutklassigen Finale ihren Vorjahrestitel gegen den FC Meisenheim, die diesmal nicht über die Vorrunde hinaus kamen. Zu später Stunde am Sonntag hatte Waldhof sich im BIZ-Süd im Halbfinale mit 4:1 gegen die SG Heidelberg- Kirchheim behaupten können. Kaiserslautern hatte im zweiten Halbfinale den Nachwuchs der TSG 1899 Hoffenheim in einem nicht weniger gutklassigen Spiel mit 4:1 besiegt. Im Spiel um den 3. Platz setzte sich Hoffenheim gegen die SG HD Kirchheim mit 6:4 durch.

 

 

B1-Junioren des SVH als erste Wormser in der Endrunde

Florian Limpert (Nr. 9) und seine Mitspieler von den SVH B1-Junioren unterlagen im ersten Endrundenspiel wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff unglücklich mit 0:1 gegen den Regionalligisten SV Gonsheim.
Florian Limpert (Nr. 9) und seine Mitspieler von den SVH B1-Junioren unterlagen im ersten Endrundenspiel wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff unglücklich mit 0:1 gegen den Regionalligisten SV Gonsheim.

Erstmals erreichte mit den B1-Junioren des SV Horchheim ein Wormser Verein die Endrunde um den zum 8. Male stattfindenden Metropol-Cup am Sonntag im BIZ-Süd. Der SVH-Nachwuchs setzte sich in der 4. Vorrunden- Gruppe mit Siegen über Phönix Schifferstadt (2:1), FC Zuzenhausen (4.0), JFV Bürstadt (2:0) und einem 3:3, nach einer 3:0-Führung, gegen den SV 98 Schwetzingen, ungeschlagen als Sieger vor dem SV Phönix Schifferstadt durch. Dadurch erreichen die SVHJungs von Trainer Stelio Vardaxis die Endrunde, wo sie nach einem unglücklichen 0:1 gegen den Regionalligisten SV Gonsenheim gegen den Bundesliga- Nachwuchs der TSG 1899 Hoffenheim mit 1:6 und gegen die SG Heidelberg-Kirchheim mit 2:4 unterlagen.

 

Wormatia verabschiedet sich mit 0:2-Niederlage

Die Waldhof-Buben verteidigten ihren Vorjahrestitel durch einen 7:6-Sieg nach Neunmeterschießen im Finale gegen den 1. FC Kaiserslautern.
Die Waldhof-Buben verteidigten ihren Vorjahrestitel durch einen 7:6-Sieg nach Neunmeterschießen im Finale gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Wormatias B1-Junioren verabschiedeten sich mit einem 3:1- Sieg gegen die Spvgg. Neckarelz, einem 1:1 gegen den LSC sowie einer 0:2-Niederlage gegen den SV Sandhausen und einem abschließenden 1:2 gegen den VfR Mannheim als Dritter der Vorrundengruppe 3 leider vorzeitig aus dem Rennen.

 

Fazit: Es wurde vor meist vollbesetzter Tribüne guter Hallenfußball geboten, wo eigentlich nur das späte Ende gegen 21 Uhr zu bemängeln war. Großes Lob gab es seitens der Turnierverantwortlichen für die Sportstadt Worms, die sicherlich nächstes Jahr sodann zum fünften Male in Folge der Ausrichter des jetzt als Wormatia-Metropol-Cup der Rhein-Neckar Metropole sein darf. Bei den jeweiligen Siegerehrungen, über die weibliche U17 wird noch zu berichten sein, waren auch der Wormser Sportdezernent Uwe Franz, Stefan Wilhelm (EWR) und Voba- Marketingchef Jürgen Wegener vor Ort. Ein Freund des Jugendfußballs ist der DFB-Vizepräsident und SWFV-Verbandschef Dr. Dieter Drewitz. Dies unterstrich er durch seine Anwesenheit während der gesamten Endrunde am Sonntagnachmittag.

 

Quelle: Nibelungen Kurier, 21. Januar 2015

 


Titelverteidiger TSG 1899 Hoffenheim wurde diesmal nur Dritter

Sieger des 8. Wormatia-Metropol-Cups der weiblichen U17 wurde Vorjahresvierter Karlsruher SC mit einem 4:2-Sieg nach Neunmeterschießen gegen SV Kickers Büchig

Der vorjährige Vierte, die U17-Mädels des Karlsruher SC, gewann das Wormatia-Metropol-Cup-Turnier mit 4:2 nach Neunmeterschießen gegen den SV Kickers Büchig. Fotos: Klaus Diehl
Der vorjährige Vierte, die U17-Mädels des Karlsruher SC, gewann das Wormatia-Metropol-Cup-Turnier mit 4:2 nach Neunmeterschießen gegen den SV Kickers Büchig. Fotos: Klaus Diehl

 

Von Klaus Diehl. Da hat man sich bei der TSG 1899 Hoffenheim wohl etwas vertan, als Titelverteidiger die jüngere U16- Auswahl in die BIZ-Südhalle nach Worms zu schicken. Andererseits war dadurch das Niveau etwas ausgeglichener, wenn es auch fußballerisch schon besser war. Knapp wie in den Endspielen, die jeweils erst durch Neunmeterschießen entschieden wurden, ging es auch in der Vorrunde zu, wo der spätere Sieger Karlsruher SC, der mit Jana David auch die beste Spielerin stellte und nur mit einem Punkt mehr, dafür aber mit vier Siegen und einem Unentschieden ungeschlagen vor dem 1. FFC Niederkirchen die Vorrunde überstand.

Lea Thomsen (links), Natalie Erbes (rechts) und ihre Mitspielerinnen vom SV Leiselheim vergaben bei der 3:4-Niederlage gegen FC Astoria Walldorf einen möglichen Sieg
Lea Thomsen (links), Natalie Erbes (rechts) und ihre Mitspielerinnen vom SV Leiselheim vergaben bei der 3:4-Niederlage gegen FC Astoria Walldorf einen möglichen Sieg

 

In der zweiten Gruppe ging es noch ausgeglichener zu, wo sich am Ende die jungen Mädels des SV Kickers Büchig mit 11 Punkten vor der TSG Hoffenheim mit 10 Punkten durchsetzen konnten. Im direkten Duell trennte man sich 1:1. Großer Rückhalt beim SV Kickers Büchig, der mit einem großen Anhang angereist war, war die junge Torhüterin Laura Pawlowski (Jahrgang 2001). Mit sechs Toren erfolgreichste Torjägerin war Atina Chatzipurganis vom FC Astoria Walldorf, die man sicherlich alsbald in einer höherklassigen Mannschaft spielen sehen wird. Im Endspiel setzte sich Karlsruhe mit 4:2 nach Neunmeterschießen durch, nachdem Büchig Sekunden vor Ende der Verlängerung und bis dahin torlosem Spielverlauf, freistehend die ganz große Chance zum Siegtreffer vergab. Das kleine Finale entschied Hoffenheim, ebenso erst nach Neunmeterschießen, mit 3:1 gegen den 1. FFC Niederkirchen für sich. Die Mädels des SV Leiselheim, betreut von Frank Löb, die drei C-Junioren-Spielerinnen dabei hatten, hielten sich mit zwei Unentschieden wacker und mussten sich nur gegen den 1. FFC Niederkirchen und Karlsruher SC mit 0:3 geschlagen geben, derweil beim 3:4 gegen Walldorf eigentlich mehr möglich war.

 

Quelle: Nibelungen Kurier, 24. Januar 2015