SAP Frauen-Fußball Cup 2013


Hoffenheims Fußballerinnen siegen beim SAP Hallen-Cup
Bad Neuenahr verspielt 3:0-Führung und unterliegt im Neunmeterschießen

 

(Von Gerold Kuttler) Um 18:22 Uhr stand der Sieger fest und mehr Spannung ging im finalen Match einfach nicht. Die Fußballerinnen der TSG 1899 Hoffenheim setzten sich beim 5. SAP Hallenturnier in einem gutklassigen Endspiel gegen den Erstligisten SC 07 Bad Neuenahr durch, gewannen damit zum ersten Mal diesen Wettbewerb und Kapitänsfrau Susanne Hartel konnte von Steffi Jones den begehrten Siegerpokal in Empfang nehmen. 3:3 hatte es nach der regulären Spielzeit von 14 Minuten gestanden, und auch eine fünfminütige Verlängerung änderte nichts mehr an diesem Spielstand. Somit musste die Entscheidung in einem Neunmeterschießen fallen, und das Team von Jürgen Ehrmann durfte am Ende jubeln.

 

Den 3. Platz erreichte der TSV Crailsheim, der im "kleinen Finale" auf den 1. FFC Frankfurt II traf, zwar eine 2:1-Führung verspielte und deshalb in die Overtime musste. Da auch diese torlos geblieben war, entschied ein Neunmeterschießen diesen Vergleich. Der SC Sand reihte sich als Fünfter vor dem VfL Sindelfingen ein. Titelverteidiger SC Freiburg trat nicht mit seiner ersten Garnitur an und spielte bei der Vergabe der vorderen Plätze keine Rolle.

 

Spannendes Rennen um die begehrten Halbfinalplätze

 

Gleich drei Teams lagen in Gruppe 1 am Ende punktgleich auf den ersten drei Rängen. Das beste Torverhältnis wies Hoffenheim auf, das gegen Sindelfingen mit 2:3 patzte, aber gegen Qualifikant Hagsfeld 8:0 gewann und auch dem SC Freiburg acht Treffer einschenkte. Die 4. Partie gewannen die Ehrmann-Schützlinge gegen Crailsheim mit 3:1. Sindelfingen, das zuvor seine drei Begegnungen für sich entschieden hatte, traf in seinem letzten Gruppenmatch auf den TSV Crailsheim und verspielte durch ein 1:3 die Teilnahme am Halbfinale, weil letztlich die Tordifferenz schlechter als die der Konkurrenz war.

 

Was die Punktabstände anging, ging es in Gruppe 2 ebenfalls eng zu. Favorit Bad Neuenahr erreichte mit drei Siegen Rang eins. Frankfurt II kam mit sieben Zählern und einem negativen Torverhältnis als Zweiter ins Ziel, gefolgt vom SC Sand und dem 1. FFC Niederkirchen, die jeweils sechs Punkte sammeln konnten.

 

Vanessa Giangrosso macht entscheidendes Tor

 

Im ersten Halbfinalspiel entwickelte sich zwischen Hoffenheim und Frankfurt ein Schlagabtausch auf gutem Niveau. Die erste Chance besaß Susanne Hartel, scheiterte aber an der glänzenden Reaktion der Frankfurter Torfrau. Nach 85 Sekunden legten die Hessinnen durch einen Linksschuss, den Stephanie Jarosch abgefeuert hatte, vor. Auf der Gegenseite nutzte Susanne Hartel ein Pass der japanischen Nationalspielerin Mana Iwabuchi zum Ausgleich (4.). Und beide Teams hatten weitere Gelegenheiten. Zunächst setzte TSG´lerin Martina Moser die Kugel übers Gehäuse, und im Anschluss an einen Freistoß vergab Sophia Krausmann die nächste Frankfurter Möglichkeit. Durch einen abgefälschten Schuss gingen die Mainstädter erneut in Front. Den Gleichstand besorgte Vanessa Giangrosso, und Annika Eberhardt legte für die Kraichgauerinnen keine Minute später nach. Doch Frankfurt zeigte sich durch den Rückstand nicht geschockt und der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Melanie Kantor war zur Stelle und verwertete einen Abpraller. Trotz weiterer Chancen von Susanne Hartel und Annika Eberhardt auf Hoffenheimer und Mirella Junker auf Frankfurter Seite ging die reguläre Spielzeit von 14 Minuten mit einem 3:3 zu Ende. In der Verlängerung traf einzig Vanessa Giangrosso und verhalf so ihrer Truppe zur Finalteilnahme.

 

Bad Neuenahr ungefährdet ins Finale

 

Der SC 07 Bad Neuenahr ließ im zweiten Halbfinale gegen den TSV Crailsheim nichts anbrennen und setzte sich verdient mit 2:0 durch. Die Auswahl von Colin Bell startete furios, denn Sofia Nati traf bereits nach nur zehn Sekunden zur Führung. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Juliane Klenk in der 5. Minute auf dem Fuß, doch Almuth Schult im SC-Kasten war auf dem Posten. Das 2:0 durch Aylin Yaren, aus der Nahdistanz erzielt, war bereits mehr als die Vorentscheidung (11.). Der Erstligist beherrschte die Partie und hätte durchaus noch weitere Treffer landen können. So wurde Sofia Natis Schuss im letzten Moment noch geblockt, und Marie Pyko scheiterte zwei Minuten vor dem Schlusspfiff an der FFC-Torfrau.

 

Crailsheim mit Pech und am Ende doch Dritter

 

Im Spiel um Platz drei standen sich somit zwei Teams aus der 2. Bundesliga gegenüber. Frankfurt nutzte einen Fehler im Spielaufbau des TSV zum ersten Tor, das Melanie Kantor markierte (2.). In der Folge konnte sich immer wieder Saskia Kieninger im Gehäuse der Crailsheimer auszeichnen. In der 8. Minute jedoch war sie ein zweites Mal geschlagen, Deniz Özer traf mit einem satten Linksschuss. Ein Zuspiel über die Bande nahm Natalie Baumann auf und schaffte den Anschluss (9.). Noch in derselben Minute netzte sie zum 2:2 ein und der Vergleich war wieder völlig offen. Beide Teams agierten weiter offensivfreudig, hatten ihre Chancen und mitunter fehlten nur Zentimeter zum Torerfolg. So hatte Crailsheim mit zwei Pfostentreffern ausgesprochenes Pech und Frankfurt scheiterte wiederholt an der formstarken Saskia Kieninger. Im Neunmeterschießen war Crailsheim der Glücklichere und konnte sich nach dem 7. Durchgang über Rang drei freuen.

 

Sieg: TSG im Neunmeterschießen treffsicherer

 

Im Finale hatte Bad Neuenahr Anspiel, aber Hoffenheim durch Annika Eberhardt die erste Möglichkeit. In Führung gingen indes die Kurstädter durch Leonie Maier. Martie Pyko erhöhte auf 2:0 und Aylin Yaren legte mit einem artistischen Goal nochmals nach. Gespielt waren nicht einmal drei Minuten und es war auf der gut besetzten Tribüne still geworden. Das sollte sich mit dem Kontertor durch Martina Moser ändern. Nur wenig später waren die Hoffenheimer Kickerinnen wieder zurück in der Partie, als Anne Rheinheimer auf 2:3 verkürzte. Almuth Schult verhinderte gegen Annika Eberhardt noch den Ausgleich, aber nur wenige Sekunden später musste die 21-Jährige ein drittes Mal hinter sich greifen. Hoffenheim hatte seine Überzahl eiskalt ausgenutzt, denn Aylin Yaren saß wegen einer Zeitstrafe auf der Bank. Die letzte Möglichkeit besaß Laura Störzel, aber TSG-Torwart Kristina Kober vereitelte den möglichen Siegtreffer. Die Verlängerung blieb torlos und im folgenden Neunmeterschießen hatten die Hoffenheimer Fußballerinnen die besseren Nerven.

 

 


Pressemitteilung

 

1899 Hoffenheim gewann erstmals SAP-Frauen-Cup

 

Rauenberg(sim). Bundesliga-Aufstiegsaspirant 1899 Hoffenheim gewann in der Mannaberghalle der Weinbaustadt Rauenberg in der fünften Auflage erstmals den SAP-Frauen-Fußball-Cup und das mit einem erlesenen Starterfeld von drei Bundes- und fünf Zweitligisten. Eine den ganzen Tag gefüllte Halle mit Kunstrasen und Rundumbande sowie bei guter Stimmung und spannenden Begegnungen avancierte das Turnier zur Werbung für den Frauenfußball. Dieses Prädikat stellten auch unisono Rauenbergs Bürgermeister Frank Broghammer, bfv-Präsident Ronny Zimmermann und die ehemalige WM-Orga-Präsidentin und heutige DFB-Direktorin Steffy Jones aus: „Der SAP-Cup muss einen festen Platz im Januar bei den bundesweiten Frauen-Hallenturnieren erhalten, die Veranstaltung hat sich etabliert, die Zuschauerresonanz stimmt und auch die Leistungen werden hohen Ansprüchen gerecht“, wie die Ehrengäste auch bei dieser Beurteilung eine einheitliche Meinung an den Tag legten.

Hinter 1899 Hoffenheim kamen SC Bad Neuenahr, TSV Crailsheim und der 1.FFC Frankfurt II vor VfL Sindelfingen und SC Sand ins Ziel. Negativ „aus der Reihe“ tanzte eigentlich nur der SC Freiburg. Als Cupverteidiger angereist, belegte er nur den letzten Platz und wurde wegen der Teilnahme mit der zweiten Mannschaft regelrecht auseinander genommen. Vortagesqualifikant ASV Hagsfeld kam einen Platz vor den Breisgauerinnen ins Ziel. In der anderen Gruppe musste der 1.FFC Niederkirchen hauchdünn die Segel streichen, während Qualifikant 1899 Hoffenheim II Gruppenletzter wurde. Zur besten Spielerin wurde Leoni Meier vom SC Bad Neuenahr gewählt und beste Torhüterin wurde Vereinskollegin Almuth Schult. Insgesamt fielen 113 Treffer in 24 Begegnungen (ohne die Neunmeterschießen). Gleich vier Spielerinnen kamen auf jeweils sieben Tore und führen so gemeinsam das Klassement der Torjäger an. Es sind die Leoni Meier (SC Bad Neuenahr), Susi Hartel, Vanessa Giangrasso (beide 1899 Hoffenheim) und Luisa Scheidel (TSV Crailsheim).

In der Gruppe eins wechselten sich „Freud und Leid“ ständig ab, da keine Mannschaft alle vier Spiele gewinnen konnte. Das Trio 1899 Hoffenheim, TSV Crailsheim und VfL Sindelfingen nahmen sich gegenseitig die Punkte ab. Wie eng es, war zeigt die letzte Partie VfL Sindelfingen – TSV Crailsheim. Hätten die VfL-Frauen nur ein Remis erreicht, wären sie als Gruppensieger ins Halbfinale eingezogen. So verloren sie aber und deshalb ergab sich ein gerade umgekehrtes Bild. Die Resultate: ASV Hagsfeld – VfL Sindelfingen 0:2, 1899 Hoffenheim – TSV Crailsheim 3:1, 1899 Hoffenheim – ASV Hagsfeld 8:0, TSV Crailsheim – SC Freiburg 6:0, ASV Hagsfeld – SC Freiburg 2:0, 1899 Hoffenheim – VfL Sindelfingen 2:3, ASV Hagsfeld – TSV Crailsheim 2:7, VfL Sindelfingen – SC Freiburg 2:1, 1899 Hoffenheim – SC Freiburg 8:1 und VfL Sindelfingen – TSV Crailsheim 1:3.

Endstand: 1. 1899 Hoffenheim 21:5 Tore/9 Punkte, 2. TSV Crailsheim 17:6/9, 3. VfL Sindelfingen 8:6/9, 4. ASV Hagsfeld 4:17/3, 5. SC Freiburg 2:18/0.

Ähnlich die Situation in der Gruppe zwei, wo jedes Team mindestens drei Zähler unter der Optimalzahl blieb. Der SC Bad Neuenahr leistete sich seinen Ausrutscher gegen den SC Sand, der deshalb den Zweitligisten nochmals in die Lage versetzte, ins Halbfinale einzuziehen. Dazu war aber zumindest ein Remis zum Abschluss gegen 1.FFC Niederkirchen erforderlich. Die Niederkirchener gewannen jedoch, um sich dadurch allerdings nicht verbessern zu können, lediglich die SC-Mannschaft musste 1.FFC Frankfurt II den Vortritt lassen. Die Ergebnisse: SC Sand – 1899 Hoffenheim II 4:2, 1.FFC Frankfurt II – 1.FFC Niederkirchen 2:0, 1. FFC Frankfurt II – 1899 Hoffenheim II 1:1, SC Bad Neuenahr – 1.FFC Niederkirchen 4:0, SC Bad Neuenahr – 1899 Hoffenheim II 5:1, 1.FFC Frankfurt II – SC Sand 3:2, 1.FFC Niederkirchen – 1899 Hoffenheim II 6:1, SC Sand – SC Bad Neuenahr 2:1, SC Bad Neuenahr – 1.FFC Frankfurt II 4:0, SC Sand – 1. FFC Niederkirchen 1:2.

Endstand: 1. SC Bad Neuenahr 14:3 Tore/9 Punkte, 2. 1.FFC Frankfurt II 6:7/7, 3. SC Sand 9:8/6, 4. 1.FFC Niederkirchen 8:8/6, 5. 1899 Hoffenheim II 5:16/1.

In den „Überkreuzspielen“ des Halbfinals hatte 1899 Hoffenheim aufgrund den zuvor gezeigten Leistungen wesentlich mehr Mühe gegen 1.FFC Frankfurt II als ihnen lieb war. Erst in der Verlängerung glückten der Siegtreffer zum 4:3 und damit die Finalteilnahme. Etwas einfacher hatte es der SC Bad Neuenahr gegen den TSV Crailsheim, denn der 2:0 Erfolg stand eigentlich nie auf wackligen Füßen.

Nicht einmal in der Verlängerung, sondern erst im Neunmeterschießen wurden dagegen das „kleine“ Finale und das Endspiel entschieden. Um Platz drei stand es zwischen 1.FFC Frankfurt II und TSV Crailsheim 2:2, sodass sofort ein Neunmeterschießen erforderlich wurde, das Crailsheim mit 5:4 (Endresultat 7:6) für sich entschied. Eine klare Angelegenheit schien das Finale für den SC Bad Neuenahr zu werden, denn der Bundesligist führte gegen 1899 Hoffenheim schon 3:0, ehe für den Lokalmatador der Ehrentreffer fiel. Die Ehrmann-Schützlinge bliesen dann zur geglückten Aufholjagd, die zum 3:3 auch gelang und da es in der Verlängerung keine Veränderung gab, stand erneut ein Neunmeterschießen an. 1899 Hoffenheim hatte die besseren Schützinnen und gewann 3:1 (Endresultat 6:4), was der erstmalige Gewinn des 5. SAP-Frauen-Fußball-Cup zur Folge hatte.


Halbfinale: 1899 Hoffenheim – 1.FFC Frankfurt II 4:3 nach Verlängerung, TSV Crailsheim – SC Bad Neuenahr 0:2.

Um Platz fünf: VfL Sindelfingen – SC Sand 7:8 im Neunmeterschießen.

Um Platz drei: 1FFC Frankfurt II – TSV Crailsheim 6:7 (2:2) im Neunmeterschießen


Endspiel: 1899 Hoffenheim – SC Bad Neuenahr 6:4 (3:3, 3:3) im Neunmeterschießen.

 


  


Pressemitteilung

Favoriten setzten sich beim Regio-Frauen-Cup durch

Rauenberg (sim). Einen guten Auftakt nahm das „Frauen-Fußball- Wo-chenende“ in der Rauenberger Manaberghalle mit dem dritten Regio-Cup, an dem sich 16 Mannschaften aus Baden, Südwest und Hessen beteiligten. Die beiden Erstplatzierten erspielten sich Starterplätze für das einen Tag später an gleicher Stätte abgewickelten fünften SAP-Frauen-Cup, an dem zudem drei Bundes- und fünf Zweitligisten am Start waren.

Beim Regio-Cup wurde in vier Vierergruppen gespielt und die jeweiligen Gruppensieger qualifizierten sich für die Endrunde, wovon wiederum die beiden Erstplatzerten die Chance erhielten, sich mit der deutschen Frau-en-Fußball-Elite zu messen.

Der Schirmherr, Rauenbergs Bürgermeister Frank Broghammer freute sich denn auch, wieder einmal Frauenfußball hautnah miterleben zu können. „Deshalb sind wird stolz, als Gastgeber eines solchen Wochenendes fun-gieren zu können“, so das Stadtoberhaupt, der den Veranstalter Metropol-region, Anpfiff ins Leben und den drei Fußballverbänden Baden, Südwest sowie Hessen besonders dankte, zumal durch Rundumbande und Kunstra-senplatz ideale Bedingungen unter dem Hallendach herrschten.

Mit Ausnahme der TSG HD-Rohrbach als Oberligist, setzten sich in den andere Gruppen die Favoriten 1899 Hoffenheim II, ASV Hagsfeld und der Karlsruher SC ohne Niederlagen durch, während anstelle der Heidelberge-rinnen die hessische SG Oberau/Düdelsheim von der angenehmen Seite überraschen konnte. Ausgeglichenheit war bei der Endrunde Trumpf, wo sich 1899 Hoffenheim II (sechs Punkte) und ASV Hagsfeld (fünf) knapp vor dem Karlsruher SC (vier) die beiden Starterplätze für den SAP-Cup erspielen konnten.

Etwas erfolgreicher agierte der Karlsruher SC bei den „Einzelwertungen“, wo mit Jordan Clark die beste Spielerin und mit Luisa Diebold die beste Torhüterin aus dem Wildpark kommen. In den 30 Begegnungen gab es 148 Treffer, was ein Schnitt von knapp fünf Toren pro Partie ausmacht. Al-leine fünf Spielerinnen kamen auf jeweils fünf Treffer, die sich somit die Torjägerkrone teilen mussten. Es waren dies Jordan Clark, Lisa Grünba-cher (beide Karlsruher SC), Julia Becker (ASV Hagsfeld), Mandy Brusius (VfR Wormatia Worms) und Medina Desic (FC Wertheim-Eichel).

In Gruppe eins ging es für den späteren Gewinner 1899 Hoffenheim II recht holprig los, denn im ersten Auftritt lag der Regionalligist gegen den Landesligavertreter TSV Amicitia Viernheim schnell mit 0:2 im Rückstand, um mit Mühe noch 3:2 zu gewinnen. Auch gegen den Zweitplatzierten TSV Schott Mainz war vieles Stückwerk, um jedoch auch zu gewinnen, wäh-rend der Oberligist FC Wertheim-Eichel dann glatt abgefertigt wurde. Die Ergebnisse: 1899 Hoffenheim II – TSV Amicitia Viernheim 3:2, FC Wert-heim-Eichel – TSV Schott Mainz 1:6, FC Wertheim-Eichel – TSV Amicitia Viernheim 3:1, 1899 Hoffenheim II – TSV Schott Mainz 2:0, 1899 Hoffen-heim II – FC Wertheim-Eichel 6:2 und TSV Amicitia Viernheim – TSV Schott Mainz 0:6.

Endstand: 1. 1899 Hoffenheim II 11:4 Tore/9 Punkte, 2. TSB Schott Mainz 12:3/6, 3. FC Wertheim-Eichel 6:13/3, 4. TSV Amicitia Viernheim 3:12/0.

Klare Dominanz in der Gruppe zwei durch den ASV Hagsfeld. Das Spit-zenteam der Oberliga siegte dreimal, markierte 14 Treffer und musste kein Gegentor hinnehmen. Die TSG Wilhelmsfeld belegte mit einer Nie-derlage den zweiten Rang, während der TSV Neckarau und die SG Sport-freunde Heppenheim/TSV Auerbach in die Entscheidung um den Gruppen-sieg nicht eingreifen konnten. Die Resultate: ASV Hagsfeld – TSG Wil-helmsfeld 2:0, TSV Neckarau – SG Heppenheim/Auerbach 3:1, TSG Wil-helmsfeld – TSV Neckarau 2:1, SG Heppenheim/Auerbach – ASV Hagsfeld 0:11, ASV Hagsfeld – TSV Neckarau 1:0, TSG Wilhelmsfeld – SG Heppen-heim/Auerbach 3:1.

Endstand: 1. ASV Hagsfeld 14:0 Tore/9 Punkte, 2. TSG Wilhelmsfeld 5:4/ 6, 3. TSV Neckarau 4:4/3, 4. SG Sportfreunde Heppeheim/TSV Auerbach 2:17/0.

Die Überraschung schlechthin in Gruppe drei war die hessische SG Oberau/Düdelsheim, die ohne Niederlage durch die Gruppenphase kam und souverän Erster wurde. Das nachfolgende Trio FCA Walldorf, SC Klin-ge Seckach und TSG HD-Rohrbach nahm sich gegenseitig die Punkte ab, sodass für die weitere Platzierung die Tordifferenz „herhalten“ musste. Die Eregbnisse: TSG HD-Rohrbach – FCA Walldorf 1:0, SC Klinge Seckach – SG Oberau/Düdelsheim 1:5, FCA Walldorf – SC Klinge Seckach 3:1, SG Oberau/Düdelsheim – TSG HD-Rohrbach 4:1, TSG HD-Rohrbach – SC Klinge Seckach 1:4, FCA Walldorf – SG Oberau/Düdelsheim 3:5.

Endstand: 1. SG Oberau/Düdelsheim 14:5 Tore/9 Punkte, 2. FC Walldorf 6:7/3, 3. SC Kliunge Seckach 6:9/3, 4. TSG HD-Rohrbach 3:8/3.

Der Karlsruher SC und VfR Wormatia Worms begegneten sich in Gruppe vier auf „Augenhöhe“, sodass der direkte Vergleich knapp ausging. Mit 2:1 hatten die Karlsruherinnen die Nase vorn und wurden Gruppensieger, zumal das Duo die anderen beiden Begegnungen gegen VfK Diedesheim und MFC 08 Lindenhof gewinnen konnte. Die Resultate: Karlsruher SC – MFC 08 Lindenhof 5:0, VfK Diedesheim – VfR Wormatia Worms 1:4, MFC 08 Lindenhof – VfK Diedesheim 1:2, VfR Wormatia Worms – Karlsruher SC 1:2, Karlsruher SC – VfK Diedesheim 9:0, FC 08 Lindenhof – VfR Worma-tia Worms 4:8.

Endstand: 1. Karlsruher SC 16:1 Tore/9 Punkte, 2. VfR Wormatia Worms 13:7/6, 3. VfK Diedesheim 3:14/3, 4. MFC 08 Lindenhof 5:15/0.

Spannung pur dann nochmals in der Endrunde mit den vier Gruppensie-ger, wo Turniergewinner 1899 Hoffenheim II sofort gegen ASV Hagsfeld 1:2 verlor. Da sich die ASV-Frauen danach gegen den Karlsruher SC (3:3) und gegen SG Oberau/Düdelsheim (1:1) mit Remis begnügen musste, hatte 1899 Hoffenheim II zum Abschluss gegen den Karlsruher SC in ei-nem echten Endspiel noch die Chance, aus eigener Kraft die Qualifikation für den SAP-Frauen-Cup zu schaffen. Hoffenheim musste gewinnen, dem KSC genügte ein Remis für dieses Vorhaben, während ASV Hagsfeld be-reits qualifiziert war. 4:0 hieß es am Ende für Hoffenheim II im Regionalli-gaduell. Die Resultate: 1899 Hoffenheim II - ASV Hagsfeld 1:2, SG

Oberau/Düdelsheim – Karlsruher SC 1:3, SG Oberau/Düdelsheim – 1899 Hoffenheim II 2:4, Karlsruher SC – ASV Hagsfeld 3:3, ASV Hagsfeld – SG Oberau/Düdelsheim 1:1, 1899 Hoffenheim II – Karlsruher SC 4:0.

Endstand beim Frauen-Regio-Cup: 1. 1899 Hoffenheim II 9:4 Tore/6 Punkte, 2. ASV Hagsfeld 6:5/5, 3. Karlsruher SC 6:8/4, 4. SG Oberau/ Düdelsheim 4:8/1.

 


Pressemitteilung                                                         22.01.2013

 

 3 Bundes-/5 Zweitligisten beim 5. SAP-Frauen-Cup

Rauenberg(sim). Die Weinstadt Rauenberg steht am vierten Januarwochenende erneut ganz im Zeichen des Frauenfußballs. In der Mannaberghalle mit Kunstrasen und Rundumbande gehen zwei Turniere über die Bühne, die in den letzten Jahren zur Werbung für diesen Sport avancierten. Am Samstag, 26. Januar geht es zwischen 11 Uhr und 19 Uhr um den dritten Frauen-RegioCup mit 16 Mannschaften in vier Gruppen und am Tag danach gibt sich ein Teil der deutschen Frauen-Elite in der Mannabergalle ein Stelldichein. Der fünfte SAP-Frauen-Cup am 27. Januar zwischen 11 Uhr und 18 Uhr ist mit drei Bundes- und fünf Zweitligisten, alle aus dem südwestlichen Raum, bestückt. Demzufolge können auch Nationalspielerinnen vom SC Freiburg und SC Bad Neuenahr auf dem grünen Terrain bewundert werden.

Schon der Regio-Cup geht mit Regional- (1899 Hoffenheim II, KSC) und Oberligisten (ASV Hagsfeld, TSG HD-Rohrbach, FC Wertheim-Eichel) über die Bühne. Die Auslosung der Weltmeisterin Nia Künzer bescherte in Gruppe eins 1899 Hoffenheim II, FC Wertheim-Eichel, TSV Amicitia Viernheim (alle bfv), TSV Schott Mainz (Südwest). In Gruppe zwei spielen ASV Hagsfeld, TSV Neckarau, TSG Wilhelmsfeld (alle bfv), SG Sportfreunde Heppenheim/TSV Auerbach (Hessen), während die dritte Gruppe mit TSG HD-Rohrbach, SC Klinge Seckach, FCA Walldorf (alle bfv), SG Oberau/ Düdelsheim (Südwest) zusammen spielt. Karlsruher SC, VfK Diedesheim, MFC 08 Lindenhof (alle bfv) und VfR Wormatia Worms kämpfen in Gruppe vier um den ersten Rang. Die insgesamt 24 Vorrundenspiele gehen von elf bis 17 Uhr. Die vier Gruppensieger bestreiten danach zwischen 17.20 Uhr und 19 Uhr die Endrunde und für die beiden Erstplazierten winkt die Teilnahme am 5. SAP-Frauen-Fußball-Cup einen Tag später.

Am Sonntag, 27. Januar dann der Auftritt der „Großen“ in Rauenberg beim 5. SAP-Frauen-Fußball-Cup. In die Gruppe A wurden Titelverteidiger SC Freiburg, 1899 Hoffenheim, VfL Sindelfingen, TSV Crailsheim und der Zweite vom Regio-Cup, gelost, während die Gruppe B vom SC Bad Neuenahr, 1.FFC Frankfurt II, SC Sand, 1.FFC Niederkirchen und dem Sieger des Regio-Cup gebildet wird.

Die Gruppenspiele beginnen um 11 Uhr und gehen bis 16.15 Uhr (20 Begegnungen). „Über Kreuz“ geht es für die Halbfinalisten weiter (jeweils Erster und Zweiter jeder Gruppe) und ab 17.25 Uhr werden die Plätze eins bis vier ausgespielt.

Die Veranstalter, Metropol-Region, Anpfiff ins Leben und die drei Fußballverbände Baden, Hessen und Südwest bieten also ein erlesenes Teilnehmerfeld zur weiteren Förderung des Frauenfußballs und das alles bei freiem Eintritt.

 



Liebe Fußballfreundinnen,

liebe Fußballfreunde,

 

der SAP-Frauen-Fußball-Cup feiert in diesem Jahr sein 5-jähriges Bestehen, darauf können die Organisatoren und alle Beteiligten wirklich stolz sein. Zwei Tage lang dürfen wir uns wieder auf tollen und spannenden Frauenfußball freuen, der nicht erst seit der FIFA Frauen Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland auf dem Vormarsch ist. Es ist mir daher eine große Freude, alle teilnehmenden Mannschaften, Trainer, Betreuer und Zuschauer im Namen vom Präsidium und Vorstand des Badischen Fußballverbandes (bfv) Willkommen zu heißen.

 

Der bfv forciert den Ausbau seiner Aktivitäten im Frauen- und Mädchenfußball und hat daher tolle Angebote in seinem Programm geschaffen, um diese wichtige Zielgruppe weiter zu fördern und zu binden. In erster Linie ist hier der reguläre Spielbetrieb zu nennen. Jedes Wochenende kämpfen Badens Fußballerinnen in 197 Mannschaften und 31 Staffeln um Punkte.

 

Im Rahmen von verschiedenen bfv-Aktionstagen, wie beispielsweise den Tagen des Mädchenfußballs oder den Familiensporttagen, stellt der Verband in Zusammenarbeit mit seinen Vereinen ein vielfältiges Programm zusammen. Bei Miniturnieren, Streetsoccer und Schnuppertrainingseinheiten wird den Juniorinnen der Spaß am Fußball vermittelt.

 

Hervorzuheben ist auch das überaus erfolgreiche Projekt „AOK-Treffs Fußball-Girls“ zu nennen, welches bereits seit Oktober 2008 in unserem Verband fest verankert ist. Das Besondere an den Treffs: Alle Mädchen zwischen 8 und 16 Jahren sind eingeladen, sich einmal pro Woche ohne Verpflichtung zum Kicken zu treffen. Mittlerweile sind es 24 AOK-Treffs im bfv-Gebiet und in ganz Baden-Württemberg über 80.

 

Im Februar 2012 fand in Kassel der DFB-Fußballamateurkongress statt, bei der die Zukunft des Amateurfußballs diskutiert wurde. Diesen Prozess führen wir nun beim bfv in mehreren Strategieentwicklung-Workshops fort. Eine Gruppe beschäftigt sich mit dem Thema „Spielbetrieb der Frauen/Juniorinnen“, dessen Ergebnisse wie alle anderem beim im Juli 2013 anstehenden Verbandstag vorgestellt werden.

 

Am Ende wünsche ich Ihnen hochklassige Spiele, einen reibungslosen Turnierverlauf und viele schöne Stunden in der Mannaberghalle.

 

Mit sportlichen Grüßen

 

 

Ronny Zimmermann

Präsident Badischer Fußballverband e.V.